Eine kleine Geschichte der Staatskritik

Wie hältst du es mit dem Staat?

Der Staat weckt unterschiedlichste Erwartungen: Er soll für soziale Gerechtigkeit, sichere Renten und ein gutes Gesundheitssystem sorgen, gegen Nazis vorgehen und die Finanzmärkte bändigen. Zugleich bekommen die Menschen aber auch täglich seine Gewalt zu spüren, sei es bei Demonstrationen, in der Schule oder auf Ämtern und Behörden. Nicht zuletzt anlässlich der Kämpfe zum 1. Mai und der Mobilisierung zu den G20-Protesten wird deutlich: Innerhalb der Linken gehen die Interpretationen über den Staat weit auseinander. Für die einen ist er Garant des Allgemeinwohls, anderen gilt er als das Instrument der kapitalistischen Klassenherrschaft und wieder andere sehen in ihm das Terrain sozialer Kämpfe.

Wie ist es also um das Verhältnis von Kapitalismus und Staatlichkeit bestellt und welche Ansatzpunkte für eine emanzipatorische Kritik und Praxis können ausgemacht werden? Da wir nicht die ersten sind, die sich aus linker Perspektive mit dieser Frage beschäftigen, wollen wir im Folgenden einen kleinen einführenden Überblick geben über die zentralen Stränge materialistischer, marxistischer Staatstheorie.

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Vortrag: Der Widerstand gegen den G20-Gipfel

Freitag, 3. März 2017 | 18:00 | Gewerkschaftshaus (Wilhelmstr. 5)

[Eine Einführungsveranstaltung im Rahmen des Jugendbündnis zum 1. Mai 2017 in Braunschweig]

Am 7. und 8. Juli treffen sich unter der Schirmherrschaft Deutschlands die G20-Staaten und damit die Vertreter*innen der größten Industrienationen und Schwellenländer dieser Welt in Hamburg. Seit der Entstehung ist Deutschland zum ersten Mal Gastgeber dieses Gipfeltreffens und so soll der Gipfel nach Entscheidung der Bundesregierung nirgendwo anders als auf dem Hamburger Messegelände stattfinden – in unmittelbarer Nähe zu dem alternativ geprägten Karolinen- und Schanzenviertel Hamburgs.

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