Wir sind wieder da!

Wir sind wieder da: Mit neuem Instagram Account und einer Kneipe im Nexus an diesem Donnerstagabend, den 28. August, ab 19 Uhr!

Long time – no see?
Eigentlich waren wir nie weg, wir haben nur unseren alten Account verloren. Offline sind spannende Dinge passiert und wir freuen uns schon darauf, das alles nach und nach mit euch teilen zu können! Ein Archiv unseres Contents findet ihr nach wie vor bei unserem alten Account. Wir werden auch auf dem neuen immer wieder Rückblicke posten.

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We don’t care about capitalism! Heraus zum 1. Mai 2022!

11:30 Uhr – Kundgebung auf dem Burgplatz und Demo mit antikapitalistischem Jugendblock
13:30 Uhr – Internationales Fest mit Jugendmeile im Bürgerpark

Aufruf des Braunschweiger Jugendbündnis zum 1. Mai

Am 1. Mai versammeln wir uns zum “Tag der Arbeit” – oder auch dem Internationalen Kampftag der Arbeiter:innenklasse! Ein Tag, der nötig ist, um die vergangenen Kämpfe mit all ihren errungenen Freiheiten aufzuzeigen, aber auch ein Tag, der die noch ausstehenden Kämpfe mit all ihrer Dringlichkeit verdeutlicht. Wenn von Arbeitskämpfen und ihren Errungenschaften gesprochen wird, so ist meist die Rede von entlohnter Arbeit! Ein hier jedoch oft übersehener Aspekt ist die Care-Arbeit. Das ist die Arbeit, die sich um die sogenannten Reproduktionsbedingungen, wie Kindeserziehung, Haushalt oder soziale Fürsorgearbeit kümmert. Wenn wir hier also von Arbeit sprechen, verstehen wir darunter eben nicht nur die klassische Lohnarbeit sondern auch die Reproduktions- bzw. Care-Arbeit.

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Redebeitrag auf Sponti nach erneuter Hausdurchsuchung

200 Antifaschist*innen zogen am 23. März 2022 mit einer lauten Spontandemonstration durch die Braunschweiger Innenstadt, nachdem es am Morgen eine erneute Hausdurchsuchung gab. Wir dokumentieren an dieser Stelle unseren Redebeitrag:

Liebe Antifaschist*innen, liebe Genoss*innen,

wieder kam es heute pünktlich um 6 Uhr morgens zu einer weiteren Hausdurchsuchung hier in Braunschweig. Getroffen hat es eine Bewohnerin des Hosza Wagenplatzes – einem antifaschistisch und alternativ markierten Ort. Auch diese Durchsuchung reiht sich ein in die lange Liste an Repressionen und die bereits vor einem halben Jahr sowie vor einem Monat durchgeführten Hausdurchsuchungen.
Mittlerweile sind es nun 20 Durchsuchungen!

Noch absurder wird diese eklatant hohe Zahl, wenn man sich die Gründe der Durchsuchungsbeschlüsse anschaut. Denn auch dieses Mal wird der Betroffenen Mittäterschaft bei einem Überfall auf Nazis vorgeworfen. Erneut nehmen die Bullen hier als einzige Grundlage dankend die Aussagen eben jener gewaltbereiten Nazischläger an, die wahllos bei linken Protesten auf Antifaschist*innen zeigen und diese beschuldigen.

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Redebeitrag zum Internationalen Feministischen Kampftag 2022

Anlässlich des internationalen feministischen Kampftages am 8. März 2022 in Braunschweig demonstrierten nach Aufruf des “Feministischen Bündnis” rund 600 Menschen durch die Innenstadt.
Wir steuerten einen Redebeitrag gegen Patriarchat, Kapital & Nation und für die befreite Gesellschaft bei, den ihr hier komplett nachlesen könnt:

Liebe Feminist:innen, liebe Genoss:innen,

wir sind froh, dass ihr so zahlreich erschienen seid und wir alle gemeinsam hier versammelt sind, um uns den uns zustehenden Raum zu nehmen. Doch gleichzeitig sind wir auch wütend! Wütend, dass uns dieser Raum noch viel zu oft verwehrt wird. Und im Endeffekt sind wir genau deshalb heute hier auf der Straße: Um im Jahre 2022 immer noch gemeinsam auf die Dringlichkeit internationaler, emanzipatorischer und feministischer Kämpfe aufmerksam zu machen! Das gilt nicht nur für den 8. März, sondern auch an jedem verdammten anderen Tag des Jahres!

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Alles muss man selber machen

Veranstaltungsreihe zu Arbeitskampf und Selbstorganisierung

Ob im Gesundheitssektor, an der Hochschule, auf dem Feld oder bei der unbezahlten Care-Arbeit daheim: Strategien des Arbeitskampfes und der Selbstorganisierung sind und bleiben die mächtigste Waffe der Arbeiter*innen, um auf ihre eigenen Interessen aufmerksam zu machen und diese gegenüber der Kapitalseite durchzusetzen.
Streiks finden jedoch nicht immer dort statt, wo es zu Konflikten kommt. Gerade bei besonders prekären Beschäftigungsverhältnissen sind Arbeitskämpfe meist die Ausnahme. Neben dem sehr strikten deutschen Streikrecht spielen auch subjektive Faktoren eine wichtige Rolle beim andauernden Shutdown. Denn nicht selten wird die eigentlich gesellschaftliche Frage nach der möglichst kollektiven, nachhaltigen Gestaltung unserer Arbeits- und Lebensbedingungen zu einer individualisierten: Wer kann es sich überhaupt leisten, neben schlecht bezahlten Jobs und notwendiger Reproduktionsarbeit noch für eine andere (Arbeits-)Welt zu kämpfen?

Dennoch ist es unübersehbar, dass die Arbeitsbeziehungen in Deutschland zunehmend konfliktgeladener werden und einem starken Wandel unterliegen. Sozialpartnerschaftliche Lösungen auf Basis relativ verträglicher Tarifabschlüsse sind schon lange nicht mehr die Regel, stattdessen werden über Jahrzehnte hinweg erkämpfte Standards  nachhaltig untergraben. Die Folge dieser Ausweitung kapitalistischer Profitkriterien in nahezu allen Wirtschaftsbereichen sind etwa Reallohnverluste, Kettenbefristungen, Leiharbeit und Angriffe auf etablierte Formen der Mitbestimmung.

Die Vortragsreihe versucht sowohl diese Entwicklungen kritisch einzuordnen als auch einen Einblick in die Beschäftigungsverhältnisse und Streikpraxen aus verschiedenen Branchen und Lebensrealitäten zu geben. Gemeinsam soll nach den Vorträgen diskutiert werden, was für solidarische Formen der Selbstorganisierung aus bisherigen Kämpfen gelernt werden kann.

Parallel zu den vier spannenden Vortrags- und Diskussionsabenden im Februar und März findet zudem die donnerstägliche Nexus-Kneipe statt. Ideal also, um sich nach dem Input der Referent*innen in hitzigen Debatten mit einem Kaltgetränk der Wahl zu verlieren!

Der Einlass erfolgt nach dem 2G+ Prinzip: Genesene und Geimpfte (auch Geboosterte) bringen bitte einen tagesaktuellen negativen Schnelltest mit und tragen während der Veranstaltung eine FFP2-Maske. Dankeschön!

Do, 03.02.2022, 19:00 Uhr
“Studentischer Arbeitskampf”
von Laura Six und Marvin Hopp (TV Stud Hamburg)

Do, 24.02.2022, 19:00 Uhr
“Arbeitskampf im Gesundheitswesen”
von Bruno Gerkens (Gewerkschaftssekretär ver.di)

Do, 17.03.2022, 19:00 Uhr
“Situation rumänischer Wanderarbeiter:innen”
von Andrei Botorog

*UPDATE*

Do, 7.4.2022, 19:00 Uhr
“Wie proben wir den Aufstand aus der Küche, wenn wir das Haus nicht verlassen dürfen? Kämpfe um Reproduktion und Feministische Bewegungen in Zeiten der Pandemie zwischen Selbstsorge, Streik und Aufstand”
von Constanze Stutz (TU Dresden)

Alle Veranstaltungen finden im Nexus Braunschweig (Frankfurter Str. 253b) statt.

Für die Freiheit – für das Leben!

Solidarisch gegen Verschwörungsmythen und die völkisch-autoritäre Mobilisierung.
Samstag, 8.1.2022 | 12:30 Uhr | Schlossplatz Braunschweig

Die AfD versucht an diesem Samstag in Braunschweig auf den “Querdenken”-Zug aufzuspringen und ruft zu einem Aufmarsch durch die Innenstadt auf. Damit soll auf der Straße zusammenkommen, was ideologisch ohnehin zusammengehört, und in den vergangenen Wochen bereits über 1000 Personen mobilisierte. 

Bei diesen als “Spaziergänge” verklärten Demonstrationen handelt es sich – bei aller Unterschiedlichkeit der dort vertretenen Personengruppen – im Kern um ein rechtes Projekt. Ihr gemeinsamer Nenner ist der Ansatz, sich gesellschaftliche Verhältnisse durch Verschwörungsmythen zu erklären und auf völkisch-autoritäre Pseudolösungen zu setzen.

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Gemeinsame Zuganreise zur ‘No Justice – No Peace’-Demonstration am 13. Dezember in Hannover

Am 13.12. laden die Antifa L und antifaschistische Jugendgruppe antic@ps dazu ein, sich der  ‘No Justive – No Peace’-Demo  anzuschließen und somit ein Zeichen gegen Polizeigewalt, Repressionen sowie Nazis in den Sicherheitsbehörden zu setzen.
Dem schließen wir uns natürlich sehr gerne an, sei auch du dabei und schließe dich der gemeinsamen Zuganreise aus Braunschweig am 13.12. um 16:54 Uhr (Gleis 5) an.

Mit Blick auf die pandemische Lage rufen wir zu einem solidarischen Umgang, dem Tragen von (FFP2-)Masken und dem Einhalten von Abständen auf!

Hier der Auruf:
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Naziaufmarsch am 18.12.21 verhindern!

Save the Date!

Am 18.12. will die Kleinstpartei ‘Die Rechte KV Braunschweig/Hildesheim’ in Braunschweig “aufmarschieren”. Unter anderem kündigen sie eine Demonstration durch das Westliche Ringgebiet Braunschweigs an.

Natürlich werden wir dies nicht unkommentiert lassen! Achtet auf weitere Ankündigungen, speichert euch den 18.12 ab und teilt es mit euren Friends und Genoss:innen. Wir werden euch auf dem Laufenden halten ✊❤

Lasst uns erneut zusammen zeigen, dass wir ihnen keinen Raum geben.
Nicht im WRG, nicht in Braunschweig, nirgendwo!

Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten!

Aufruf zur Demo anlässlich des bundesweiten Aktionstags von “Wer hat, der gibt!”: 21. August // 14 Uhr // Schlossplatz Braunschweig

In Deutschland besitzen aktuell 45 Hyperreiche so viel wie die gesamte ärmere Hälfte der Bevölkerung. Und die Kluft zwischen arm und reich wird Tag für Tag größer. Während dieser Umstand allgemein anerkannt ist und oftmals schulterzuckend hingenommen wird,  bleibt eine simple Ursache dafür häufig unausgesprochen: Wir sind es, die den Profit in ihren Fabriken und Büros durch unsere Arbeitskraft erwirtschaften. Wir sind es, die ihnen horrende Mieten in Wohnungen zahlen, mit denen sie ihr Vermögen vergrößern.

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Let’s do it again – AfD Landesparteitag verhindern!

Samstag, 3. Juli 2021 | 7:30 Uhr | Milleniumhalle Braunschweig

Nachdem der AfD Niedersachsen in Hildesheim die Halle gekündigt wurde, möchte sie nun dieses Wochenende zum vierten Mal innerhalb von 10 Monaten ihren Parteitag in der Braunschweiger Milleniumhalle abhalten. Der Geschäftsführer des “Millenium Event Center”, Rouven Hartmann, ermöglicht damit faktisch den Antritt der völkisch-nationalistischen Partei zur Bundestagswahl und hat sich seinen Status als Wegbereiter des Faschismus so redlich verdient.

Vier Mal AfD-Landesparteitag in Braunschweig heißt allerdings auch: Vier Mal breite, vielfältige und wirksame Proteste auf den Straßen rund um die Halle. Mehrfach konnte der Beginn der Veranstaltung stark verzögert werden, weil anreisende Parteimitglieder in antifaschistischen Blockaden feststeckten und nur mittels massiver Polizeigewalt mit stundenlanger Verzögerung zum Parteitagsgelände gelangen konnten.

Deshalb rufen wir auch für diesen Samstag dazu auf, euch ab den Morgenstunden den Protesten rund um die Halle anzuschließen. Tauscht euch im Vorfeld mit euren Freund*innen und Genoss*innen aus, bewegt euch in Bezugsgruppen und seid vor Ort kreativ.

Das Bündnis gegen Rechts hat ab 7:30 Uhr eine Kundgebung auf dem Madamenweg angemeldet, folgt auch dort für weitere Infos in den nächsten Tagen.