Kundgebung gegen faschistische Ideologien am 20.1.24

Auch wir rufen euch dazu auf, am Samstag um 14 Uhr in Braunschweig auf die Straße zu gehen, weil wir es richtig und wichtig finden, dass möglichst viele gemeinsam gegen die Faschisierung der Gesellschaft aufstehen. Nur durch eine konsequente antifaschistische Politik können wir dem Rechtsruck entgegentreten und dafür braucht es auch breite und tragfähige zivilgesellschaftliche Kooperationen, wie es sie dankenswerterweise hier in Braunschweig seit inzwischen 25 Jahren mit dem Bündnis gegen Rechts gibt.

Doch gerade deswegen sollten wir nicht vergessen, gegen wen ein wirksamer Antifaschismus zur Zeit alles erkämpft werden muss. „Kundgebung gegen faschistische Ideologien am 20.1.24“ weiterlesen

Klassenkampftresen 18.01.24: Mobivortrag URA Dresden “Gedenken Abschaffen!”

Kneipenabend mit Mobivortrag der Undogmatischen Radikalen Antifa

“Vom Mythos Dresden, Neonaziaufmärschen und was sie verbindet – ein Mobi-Vortrag zum 13. Februar!
Wie sieht unsere Gedenkkritik zum 13. Februar genau aus, wie hängt der uralte Mythos von der Kunst- und Kulturhauptstadt mit den Neonaziaufmärschen zusammen und wie spielt der städtische Gedenkzirkus der Stadt Dresden dieses Narrativ in die Karten?
Ein bisschen historischen Abriss gibts, eine große Portion Gedenkkritik und natürlich Raum für Fragen, warum und wie wir euch in Dresden auf den Straßen brauchen!”

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Gegen die Festung Europa und ihre Fans! Kundgebung am 20. Juni 2023 in Braunschweig

Zum “World Refugee Day” waren wir am 20. Juni 2023 in Braunschweig mit der “Seebrücke” gegen die GEAS-Reform und die rassistische Abschottungspolitik auf der Straße.

In den letzten Wochen ist besonders deutlich geworden, warum wir in unserem Kampf für eine antirassistische Migrations- und Asylpolitik auf die Stärkung einer solidarischen Bewegung von unten setzen müssen – und nicht auf die vage Hoffnung in gewählte Regierungen und ihre Vertreter:innen
Ob nun Horst, Nancy oder Annalena auf europäischer Ebene für die kapitalistischen Interessen Deutschlands sowie der EU im globalen Wettbewerb eintritt, ändert höchstens etwas am Anstrich, aber nichts an der Substanz der brutalen Abschottung.
Denn völlig gleich mit wieviel Bauchschmerzen die vorgeblich notwendige, nächste große Einschränkung des Rechts auf Asyl tränenreich verkauft wird: In der Konsequenz steht ein Ausbau des unmenschlichen Systems aus Abschreckung, Internierung und tödlicher Gewalt an den Grenzen der EU.

Oder wie es unsere Genoss:innen von Eklat Münster auf den Punkt gebracht haben:
“Diese Welt konkurrierender, kapitalistischer Nationalstaaten ist ein infames Unding. Sie rechnet immer mit Ausschluss und Mord, sie macht Menschen überflüssig, verzichtbar.
Die Forderungen nach Bewegungsfreiheit, nach Bleiberecht sind revolutionär. Nimmt man sie ernst, führen sie auf den Weg einer radikalen Gesellschaftveränderung. Lasst uns dies in die Hand nehmen! Feuer und Flamme der Festung Europa!”

Klassenkampftresen: I/P-Kneipe + Vortrag „Einführung in den materialistischen Feminismus“

Donnerstag, 20. April 2023 | 18 Uhr | Nexus Braunschweig (Frankfurter Straße 253b)

Die monatliche Kneipe von In/Progress im Nexus Braunschweig wird im April zum Klassenkampftresen! Im Rahmen des Jugendbündnis zum 1. Mai wird nicht nur zum angeregten Diskutieren bei Küfa und Getränken geladen, sondern auch ein inhaltliches Rahmenprogramm geboten.

Bereits ab 18 Uhr gibt es von den Genoss*innen der Redical [M] Göttingen einen Vortrag zur „Einführung in den materialistischen Feminismus“.
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Redebeitrag am Feministischen Kampftag 2023 in Braunschweig

Wir waren wieder mit vielen Mitstreiter:innen am 8. März, dem feministischen Kampftag, in Braunschweig auf der Straße. Hier unser Redebeitrag in voller Länge:

“Wieder ein Jahr vorbei, wieder der feministische Kampftag, wieder stehen wir am Hagenmarkt.

Viele starke Aktivist:innen und Genoss:innen haben in den vergangenen Jahrhunderten gegen das Patriarchat gekämpft. Stabile Frauen wie Clara Zetkin, Rosa Luxemburg und Minna Faßhauer sind bedeutend für die kommunistische Bewegung. Und für ihre Errungenschaften sind wir dankbar. Und doch fragen wir uns erneut, wie es sein kann, dass wir jedes Jahr wieder dieselben Dinge fordern müssen.

Eben weil das so ist, weil wir seit Jahren dasselbe fordern, wiederholen wir unsere eigenen Worte, bis sie gehört werden. Vieles davon mag euch bekannt vorkommen, weil ihr es kennt – doch es wird immer wieder als moralisierend und emotional abgetan. Allein das ist der Beweis dafür, dass unsere Forderungen nicht an Aktualität verloren haben.

Unsere Appelle sind die gleichen und das scheiß ausbeuterische System ist auch immer noch dasselbe. Und eben weil das so ist, weil wir seit Jahren das selbe fordern und für das gleiche kämpfen, wiederholen wir hier tatsächlich unsere eigenen Worte gebetsmühlenartig! Bis wir in einer Welt ohne Kapitalismus, in einer Welt ohne Patriarchat leben!

Dies erfordert einen Feminismus, der das System als Ganzes sieht und bekämpft, ein System, das den Menschen der Arbeiter:innenklasse und den Unterdrückten ihre Grundrechte verweigert. Es verlangt einen Feminismus, der nicht nur von einer besseren Welt träumt, einer Welt der Freiheit und Gleichheit, sondern sich aktiv für diese Zukunft organisiert, die nur durch die Abschaffung des Kapitalismus erreicht werden kann.

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Redebeitrag “Riot statt Rosen” 25.11.22 Hannover

Am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen waren wir gemeinsam mit rund 400 Personen auf der “Riot statt Rosen” Demo in Hannover und haben folgenden Redebeitrag gehalten:

Heute, am 25. November, ist der Internationale Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen.

In Deutschland und weltweit ist das Ausmaß der Gewalt gegen Frauen, Lesben, Inter, nichtbinär, trans und agender Personen – kurz FLINTA – nach wie vor erschreckend – und doch zeigt es auf, wie wir uns in dieser patriarchalen Gesellschaft nicht auf das kapitalistische System und den Staat mit seinen Institutionen verlassen können.

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I/P geht »…ums Ganze!«

Das »…umsGanze!« Bündnis wurde Ende 2006 gegründet, um linksradikale Gesellschaftskritik überregional zu organisieren und handlungsfähig zu machen – und wir freuen uns jetzt mit von der Partie zu sein! Viele spannende Kongresse, Kampagnen und Kämpfe sind aus und mit dem Bündnis entstanden, von der Mobilisierung gegen den G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm bis zu den Klimagerechtigkeits-Protesten im Hamburger Hafen 2022.

In Zukunft möchten wir nun mit zahlreichen Genoss*innen die politische Arbeit auf die nächste Ebene heben und verschiedenste Kämpfe gegen den kapitalistischen Allgemeinzustand verflechten. In einem Alltag, der sich häufig um Vereinzelung und Konkurrenz dreht, setzen wir uns gemeinsam für solidarische Alternativen und linksradikale Antworten auf gesellschaftliche Probleme ein.

Die Devise lautet: Die Verhältnisse analysieren, sich gegen sie organisieren und sie letztendlich umwerfen. Für eine Welt ohne Kapitalismus, für ein Leben ohne Angst!

Wir sind wieder da!

Wir sind wieder da: Mit neuem Instagram Account und einer Kneipe im Nexus an diesem Donnerstagabend, den 28. August, ab 19 Uhr!

Long time – no see?
Eigentlich waren wir nie weg, wir haben nur unseren alten Account verloren. Offline sind spannende Dinge passiert und wir freuen uns schon darauf, das alles nach und nach mit euch teilen zu können! Ein Archiv unseres Contents findet ihr nach wie vor bei unserem alten Account. Wir werden auch auf dem neuen immer wieder Rückblicke posten.

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We don’t care about capitalism! Heraus zum 1. Mai 2022!

11:30 Uhr – Kundgebung auf dem Burgplatz und Demo mit antikapitalistischem Jugendblock
13:30 Uhr – Internationales Fest mit Jugendmeile im Bürgerpark

Aufruf des Braunschweiger Jugendbündnis zum 1. Mai

Am 1. Mai versammeln wir uns zum “Tag der Arbeit” – oder auch dem Internationalen Kampftag der Arbeiter:innenklasse! Ein Tag, der nötig ist, um die vergangenen Kämpfe mit all ihren errungenen Freiheiten aufzuzeigen, aber auch ein Tag, der die noch ausstehenden Kämpfe mit all ihrer Dringlichkeit verdeutlicht. Wenn von Arbeitskämpfen und ihren Errungenschaften gesprochen wird, so ist meist die Rede von entlohnter Arbeit! Ein hier jedoch oft übersehener Aspekt ist die Care-Arbeit. Das ist die Arbeit, die sich um die sogenannten Reproduktionsbedingungen, wie Kindeserziehung, Haushalt oder soziale Fürsorgearbeit kümmert. Wenn wir hier also von Arbeit sprechen, verstehen wir darunter eben nicht nur die klassische Lohnarbeit sondern auch die Reproduktions- bzw. Care-Arbeit.

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Redebeitrag auf Sponti nach erneuter Hausdurchsuchung

200 Antifaschist*innen zogen am 23. März 2022 mit einer lauten Spontandemonstration durch die Braunschweiger Innenstadt, nachdem es am Morgen eine erneute Hausdurchsuchung gab. Wir dokumentieren an dieser Stelle unseren Redebeitrag:

Liebe Antifaschist*innen, liebe Genoss*innen,

wieder kam es heute pünktlich um 6 Uhr morgens zu einer weiteren Hausdurchsuchung hier in Braunschweig. Getroffen hat es eine Bewohnerin des Hosza Wagenplatzes – einem antifaschistisch und alternativ markierten Ort. Auch diese Durchsuchung reiht sich ein in die lange Liste an Repressionen und die bereits vor einem halben Jahr sowie vor einem Monat durchgeführten Hausdurchsuchungen.
Mittlerweile sind es nun 20 Durchsuchungen!

Noch absurder wird diese eklatant hohe Zahl, wenn man sich die Gründe der Durchsuchungsbeschlüsse anschaut. Denn auch dieses Mal wird der Betroffenen Mittäterschaft bei einem Überfall auf Nazis vorgeworfen. Erneut nehmen die Bullen hier als einzige Grundlage dankend die Aussagen eben jener gewaltbereiten Nazischläger an, die wahllos bei linken Protesten auf Antifaschist*innen zeigen und diese beschuldigen.

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