*Wir pfeifen auf die AfD!* Rassismus, Nationalismus und sozialer Chauvinismus sind keine Alternative

Kundgebung des Bündnis gegen Rechts
*Samstag, 26. August 2017 * 14 Uhr * Schlossplatz Braunschweig*

Am Samstag, den 26. August, will die “Alternative für Deutschland” (AfD) um 14:30 Uhr eine Wahlkampfkundgebung mit ihrer Spitzenkandidatin zur Bundestagswahl Alice Weidel und dem niedersächsischen Landesvorsitzenden Paul Hampel auf dem Schlossplatz abhalten. Wir als Bündnis gegen Rechts rufen dazu auf, lautstark gegen diesen Auftritt der Rechtspopulisten zu protestieren!

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„Die Zukunft hat eine lange Vergangenheit“

Offener Brief an Oberbürgermeister Ulrich Markurth und die Fraktionen im Rat der Stadt Braunschweig (mit Ausnahme der AfD)

Eine „Heldenehrung“ von Neonazis am Schill-Denkmal, das seit 1955 unter der Inschrift „Sie fochten und fielen für Deutschlands Freiheit“ auch die gefallenen Soldaten der Wehrmacht „ehrt“, auf dem Gelände der KZ Gedenkstätte ist ein Affront gegenüber allen Menschen in Braunschweig, die sich der historischen Verantwortung und der Erinnerung verpflichtet sehen.

Wir erwarten hier von der Stadt künftig eine klare, couragierte Haltung, damit so etwas nie wieder vorkommen kann!

Der komplette Offene Brief des “Bündnis gegen Rechts” zum Nachlesen!

Kommst du mit uns ins Gefahrengebiet? #NoG20

Am 7. und 8. Juli findet der Gipfel der G20 in Hamburg statt – er bietet die Möglichkeit eines öffentlichkeitswirksamen, antikapitalistischen Protestes und einer linken Offensive

Nachdem sich die Gruppe der 19 größten Industrienationen und die Europäische Union letztes Jahr in der chinesischen Stadt Hangzhou versammelt hatten, findet das diesjährige Treffen der G20 unter großem Aufwand und noch mehr Aufmerksamkeit in Deutschland statt.

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Vortrag: Die Deutsche Burschenschaft – von “Ariernachweisen” & Deutschlandseminaren

Donnerstag, 29. Juni 2017 | 19 Uhr | Nexus (Frankfurter Str. 253b)

Rassistisch. Sexistisch. Ekelhaft. Am 01.07. auch in Braunschweig?

An den Universitäten im deutschsprachigen Raum sind Burschenschaften bedeutende Bindeglieder zu verschiedenen konservativen bis extrem rechten Kreisen. Letztere Verbindung wird vor allem von der “Deutschen Burschenschaft” (DB) & ihren Mitgliedern abgedeckt. Seit der Debatte um den “Ariernachweis” stand dieser Dachverband auch medial kurzzeitig im Fokus, doch wie sind die Entwicklungen in der jüngeren Vergangenheit?

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Vortrag: Neue Rechte & Identitäre Bewegung – Akteure, Themen, Strategien

Donnerstag, 15. Juni 2017 | 19 Uhr | Nexus (Frankfurter Str. 253B)

Mobi gegen IB-Demo in Berlin am 17.06. // berlingegenrechts.de

Während die sogenannte „Neue Rechte“ jahrzehntelang in erster Linie nur Expert*innen ein Begriff war, hat sie es in jüngster Zeit zu einiger Popularität im politischen Diskurs gebracht. Doch woher kommen diese ideologischen Grenzgänger zwischen konservativer Radikalisierung & extrem rechter Modernisierung? Was ist ihr ideologischer Kern & welche Strategien verfolgen sie?

Dafür soll zunächst eine kleine Geschichte der „Neuen Rechten“ in Deutschland umrissen werden, um anschließend genauer zu bestimmen, welche Akteure & Organisationen heute das „neurechte“ Bild entscheidend prägen & die Themen setzen.

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Eine kleine Geschichte der Staatskritik

Wie hältst du es mit dem Staat?

Der Staat weckt unterschiedlichste Erwartungen: Er soll für soziale Gerechtigkeit, sichere Renten und ein gutes Gesundheitssystem sorgen, gegen Nazis vorgehen und die Finanzmärkte bändigen. Zugleich bekommen die Menschen aber auch täglich seine Gewalt zu spüren, sei es bei Demonstrationen, in der Schule oder auf Ämtern und Behörden. Nicht zuletzt anlässlich der Kämpfe zum 1. Mai und der Mobilisierung zu den G20-Protesten wird deutlich: Innerhalb der Linken gehen die Interpretationen über den Staat weit auseinander. Für die einen ist er Garant des Allgemeinwohls, anderen gilt er als das Instrument der kapitalistischen Klassenherrschaft und wieder andere sehen in ihm das Terrain sozialer Kämpfe.

Wie ist es also um das Verhältnis von Kapitalismus und Staatlichkeit bestellt und welche Ansatzpunkte für eine emanzipatorische Kritik und Praxis können ausgemacht werden? Da wir nicht die ersten sind, die sich aus linker Perspektive mit dieser Frage beschäftigen, wollen wir im Folgenden einen kleinen einführenden Überblick geben über die zentralen Stränge materialistischer, marxistischer Staatstheorie.

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