Männerbünde zerschlagen – Patriarchat zu Fall bringen!
Zuganreise aus Braunschweig zur feministischen Vorabend-Demonstration gegen den “Coburger Convent” in Hannover am Freitag, 4. Juni: Treffen 17 Uhr | Abfahrt 17:20 Uhr | Hauptbahnhof Braunschweig
Zuganreise aus Braunschweig zur feministischen Vorabend-Demonstration gegen den “Coburger Convent” in Hannover am Freitag, 4. Juni: Treffen 17 Uhr | Abfahrt 17:20 Uhr | Hauptbahnhof Braunschweig
Wir stehen solidarisch gegen jeden Antisemitismus und für ein antifaschistisches WRG! Am Freitag am Freitag, 21.05. um 16 Uhr zur Solikundgebung des Bündnis gegen Rechts auf den Bankplatz & um 17 Uhr auf den Frankfurter Platz!
Auf die Plätze. Fertig. Los!
WRG bleibt Antifa!
An diesem Freitag will die neonazistische Kleinstpartei “Die Rechte” erneut durch dumpfen Antisemitismus provozieren: So meldeten sie eine Kundgebung mit antisemitischen Bezügen in der Nähe der Synagoge an; diese wurde ins Abseits hinters Schloss verlegt. Als weitere Provokation folgte nun die Anmeldung einer zusätzlichen Kundgebung der Nazis auf dem Frankfurter Platz, zentral im westlichen Ringgebiet Braunschweigs. Seit Monaten kommt es hier zu Anfeindungen gegenüber Anwohner:innen und dem Versuch den Platz für sich zu beanspruchen.
Natürlich lassen wir weder Antisemitismus noch Versuche der Raumnahme unbeantwortet:
Wir stehen solidarisch gegen jeden Antisemitismus und für ein antifaschistisches WRG!
Am 8. Mai 2021 sollte der Al Quds-Marsch in Berlin stattfinden, wurde jedoch mittlerweile abgesagt. Nichtsdestotroz und wegen der dezentral aufgerufenen Veranstaltungen in dem Rahmen möchten wir auf das antifaschistische “Kein Al Quds Tag” Bündnis aufmerksam machen.
Unter dem Namen Al Quds-Tag (arabisch für “Jerusalem-Tag”) werden in Deutschland und weltweit jährlich antisemitische Großaufmärsche veranstaltet. Der Ursprung dieser Veranstaltungen ist im iranischen Regime zu finden – ausgerufen erstmalig 1979 von Ayatollah Khomeni. Dort spielt Jerusalem eine zentrale Rolle in der antisemitischen Propaganda. So stellt die propagierte “Befreiung” Jerusalems Einstiegs- und Anknüpfungspunkt für die angestrebte Auslöschung des jüdischen Staates. Diesem Wunsch wird im Al Quds-Tag jährlich tribut gezollt.
Verschwörungserzählungen, samt antisemitischer Vernichtungsphantasien, werden an diesem Tag unverblümt geäußert und auf die Straßen getragen. Diese haben ideologische Bindungskraft, so dass bei diesen Märschen verschiedene Gruppierungen zu finden sind. Es laufen neben Islamist*innen auch Neonazis, Schwurbler*innen jeglicher Couleur und antiimperialistische Linke im Demozug mit.
Sie alle eint die Ablehnung des jüdischen Staates. Dieser Minimalkonsenz scheint auszureichen, um auch vermeintliche antifaschistische Ideale über Bord werfen zu können.
So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass es im Kontext des Aufmarsches, immmer wieder zu antisemitischen Angriffen kommt. Die Absage des diesjährigen Marsches lässt zumindest hoffen, dass diese dieses Jahr ausbleiben.
Aufgrund der Absage des Marsches heute in Berlin wird nun zu dezentralen Aktionen aufgerufen. So finden bspw. heute ein Al Quds-Tag in Hannover und ein Autokorso mit diesem Thema in Frankfurt statt.
Ein konsequenter Antifaschismus kann nur bedeuten sich solchen Tendenzen entschlossen in den Weg zu stellen. Aus diesem Grund setzen wir mit diesem Post ein klares Zeichen und fordern: “Keinen Al Quds-Tag – Gegen jeden Antisemitismus!”
Weiterführende Texte, sowie die aktuelle Broschüre des antifaschistischen Berliner Bündnisses gegen den Al Quds-Tag findet ihr hier: https://keinalqudstag.noblogs.org/
#FreeGazaFromHamas
Am 15. Mai gegen den Landesparteitag der AfD in Braunschweig auf die Straße: Gemeinsam. Entschlossen. Solidarisch.
Seit 10 Jahren geht in Braunschweig das Jugendbündnis zum 1. Mai auf die Straße. Dieses Jahr rufen wir unter dem Motto “LockDown Capitalism” zu einer solidarischen Krisenbewältigung von unten auf. Kommt zur Demo am Samstag, ab 10:30h, Burgplatz!
Das letzte Jahr war weltweit, wie wohl wenige zuvor, von einem einzigen Thema bestimmt: der Corona-Pandemie und ihren Folgen. Auch unseren Alltag im Job, in der Schule, in der Ausbildung oder im Studium hat die Frage nach dem richtigen Umgang mit dem Virus und der damit zusammenhängenden Ausnahmesituation dominiert. Doch wenngleich unser Leben vielfach komplett auf den Kopf gestellt wurde, mussten wir zugleich feststellen, dass unsere Stimmen, unsere Bedürfnisse, unsere Vorstellungen in Politik und Gesellschaft offensichtlich kaum beachtet werden.
Aufmerksam verfolgt haben wir hingegen, wessen Interessen ausgiebig und bereitwillig Gehör finden: Wirtschaftsvertreter:innen, die um jeden Preis Büros und Fabriken offenhalten wollen; Politiker:innen, die ihnen dafür Milliarden bereitstellen und Coronaleugner:innen, die unter dem Deckmantel vermeintlicher Freiheit nur ihre Menschenfeindlichkeit ausleben.
„LockDown Capitalism – Heraus zum 1. Mai!“ weiterlesen
Solidarisch mit Betroffenen rechter Gewalt! Schluss mit den Nazimachenschaften in Braunschweig!
Kundgebung und Demonstration: Freitag, 12.03.2021. Start: 18:30 Uhr am Gartenkamp – Ecke Ringgleis.
Anlässlich des internationalen feministischen Kampftages zogen bereits gestern in Braunschweig nach Aufruf des “Feministischen Bündnis” etwa 400 Menschen durch die Innenstadt.
Wir steuerten einen Redebeitrag gegen Patriarchat, Kapital & Nation und für die befreite Gesellschaft bei, den ihr hier in Gänze nachlesen könnt:
“Liebe Feminist:innen, liebe Mitstreiter:innen, liebe Genoss:innen!
Die Corona Pandemie begleitet unser Leben nun schon seit mehr als einem Jahr. Das bedeutet ein Jahr reduzierter Sozialkontakte, ein Jahr erheblicher Einschränkungen im zumeist privaten Raum.
Während viele Arbeiter*innen weiterhin tagtäglich sich auf den Weg ins Büro oder den Betrieb machen, Kleinunternehmen, Selbstständige und Kulturschaffende um die finanzielle Existenz bangen, erhielten Großkonzerne Milliarden Überbrückungshilfen oder verzeichneten trotz Pandemie Rekordgewinne und enorm hohe Dividenden.
Wenn Corona uns also eins zeigt, dann dass zwar gewissermaßen alle im gleichen Boot sitzen… nur eben nicht alle rudern müssen!
„Redebeitrag auf Demo zum Internationalen Feministischen Kampftag 2021“ weiterlesen
Demo des Feministischen Bündnis Braunschweig am Samstag, 6. März 2021
* 14 Uhr Kohlmarkt: Demostart für FLINT* (Frauen, Lesben, Inter*, Nicht-Binäre, Trans*)
* 15 Uhr Hagenmarkt: Treffpunkt für alle Solidarischen
Seit über 100 Jahren kämpfen wir für unsere Rechte und machen unsere Forderungen sichtbar. Weltweit haben Feminist*innen schon vieles erstritten – vom Zugang zu Bildung, dem Frauenwahlrecht, der Strafbarkeit von Vergewaltigung in der Ehe und der „Nein heißt Nein“-Gesetzgebung bis hin zur „Ehe für Alle“ sowie der Einführung der dritten Geschlechtsoption.
„Aufruf zum Internationalen Feministischen Kampftag 2021“ weiterlesen
Solange Einzelnen das Recht auf Weitergabe von Informationen verwehrt bleibt, wird es bei uns allen zu finden sein!
(via Eklat Münster)

Unsere Genoss:innen der Gruppe Eklat Münster riefen dazu auf Infos zu Schwangerschaftsabbrüchen online zu stellen und sich mit allen nach §219StGB angeklagten Ärzt:innen zu solidarisieren, die gerade wegen solcher Informationsbereitstellung rechtlich belangt wurden. Diesem Aufruf kommen wir sehr gerne nach und deshalb findet ihr ab sofort hier alle Infos. Wir wollen euch an dieser Stelle ebenfalls zu massenhafter (digitaler) Solidarität aufrufen und stellen euch daher die “Share-Pics” zur Verfügung.
Warum das Ganze?
Der § 219a verhindert, dass Ärzt:innen in Deutschland über Schwangerschaftsabbrüche informieren dürfen. Immer wieder werden sie für das vermeintliche „Werben“ bzw. de facto die Weitergabe von Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen rechtlich belangt. Wir solidarisieren uns mit Kristina Hänel, Bettina Gaber, Nora Szász und allen anderen nach § 219a StGB angeklagten Ärzt:innen.
“Uns geht es hier und heute aber nicht nur darum, erneut ein wirkungsvolles Zeichen gegen den Faschismus zu setzen, sondern auch darum, eine solidarische Alternative zu der aktuellen politischen Strategie der Pandemie-Bekämpfung aufzuzeigen.
Denn in den letzten Monaten erlebten wir, wie die Corona-Krise lediglich die seit langem bestehenden, systematischen Probleme des kapitalistischen Normalzustands offenlegt.”
Rund 250 Antifaschist:innen demonstrierten gestern nach Aufruf des “Bündnis gegen Rechts” gegen drei kleinere Nazikundgebungen in Braunschweig, welche versuchten, sich thematisch an “Querdenken” ranzuhängen.
Deshalb war es uns wichtig, neben dem notwendigen antifaschistischen Protest auch eine eigene solidarische Alternative zur aktuellen Corona-Politik sichtbar zu machen. Unser Redebeitrag zum Nachlesen: „Redebeitrag auf Kundgebung „Gegen Nazihetze und Coronaleugner:innen – Mit Solidarität durch die Pandemie““ weiterlesen