Dezentraler Aktionstag gegen NoG20-Repression

Samstag, 28.11., 11 Uhr am Fritz-Bauer-Platz in Braunschweig
Unsere Solidarität gegen ihre Repression! Gegen die Kriminalisierung von Protesten!

Die Massenprozesse im NoG20-Rondenbarg-Verfahren starten und auch in Braunschweig findet dazu eine Soli-Kundgebung statt. Hier findet ihr den ganzen Aufruf des Antifacafé Braunschweig: https://antifacafebs.blackblogs.org/2020/11/20/die-rondenbarg-massenprozesse-beginnen-dezentraler-aktionstag-ist-der-28-november-2020/

Die Solidaritätskampagne “Gemeinschaftlicher Widerstand” ruft für Samstag, 5.12. zu einer bundesweiten Demo in Hamburg um 16 Uhr (Hauptbahnhof) auf: https://gemeinschaftlich.noblogs.org/

Die Rote Hilfe hat eine Sonderseite eingerichtet, auf der ihr neben allen Infos zum Prozess auch die Daten des Spendenkontos für dringend benötigte finanzielle Unterstützung findet: rondenbarg-prozess.rote-hilfe.de/spenden/

Über Erfolge reden – Rückenwind nutzen

Über Erfolge reden – schwierig in einer leider weiterhin gesellschaftlich überwiegend bedeutungslosen radikalen Linken. Häufig in der Defensive und auf die Rolle des Reagierens gegen autoritäre Umtriebe aller Art beschränkt, bleiben eigene Setzungen oftmals auf der Strecke. Auch in der Corona-Krise offenbart sich nurmehr eine Handlungsunfähigkeit, an der kleinere Solidaritätsnetzwerke oder Kampagnen nichts entscheidend drehen. 

Über Erfolge reden bleibt allerdings unentbehrlich – auch wenn sie aus einer Defensivposition heraus entstehen und der langfristige Gehalt sicherlich wie im folgenden Fall diskutabel ist.

(aus: In/Press #9, November 2020)

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Starke Spontandemo als Antwort auf Naziaggressionen – WRG bleibt Antifa!

Am Sonntag kamen kurzfristig rund 250 Antifaschist*innen zusammen, um gegen Einschüchterungsversuche von Nazis im Westlichen Ringgebiet auf die Straße zu gehen. Diese hatten am Vorabend Stolpersteine beklebt, körperliche Auseinandersetzungen gesucht und Anwohner*innen bedroht. U.a. posierten sie vor Geschäften von migrantisch gelesenen Personen und klingelten an Häusern, in denen sie Antifaschist*innen vermuteten. Ausgangspunkt der Aktionen war zum wiederholten Male das Haus des Nazis Sascha Schulz am Frankfurter Platz (mehr Infos: antifacafebs.blackblogs.org).

Als direkte Antwort darauf mobilisierten wir zusammen mit dem Antifaschistischen Plenum und dem Offenen Antifatreffen zu einer Spontandemo, die auf große Resonanz stieß. Knapp zwei Stunden zog der entschlossene Demozug durch das Viertel, zahlreiche Anwohner*innen schlossen sich unterwegs an oder zeigten an den Fenster Zustimmung. Am Frankfurter Platz stoppten Cops die Demo zwischenzeitlich durch Wagen, Ketten und etwas Pfefferspray, um eine Handvoll Nazis zu schützen, die sich inzwischen vor der Wohnung von Sascha Schulz zusammengefunden hatten. Nachdem diese vom Platz vertrieben werden konnten, lief die Demo noch eine Runde durch das WRG und endete schließlich wieder am Johannes-Selenka-Platz.

Die erfolgreiche Sponti hat gezeigt: Es gibt keine Wohlfühlzone für Nazis im Westlichen Ringgebiet oder anderswo in Braunschweig. Danke an alle Anwesenden und Unterstützer*innen – bis zum nächsten Mal: Hand in Hand, ist doch klar – WRG bleibt Antifa!

(Fotocredits: Nico Kuhn | mehr: https://www.flickr.com/photos/nicokuhn/albums/72157716618668677)

Sponti gegen Nazis im WRG – Heute 17h HBK

Es reicht! Naziaggressionen entschlossen entgegentreten – WRG bleibt Antifa!

Spontandemonstration – Sonntag, 25.10.2020 – 17 Uhr – Johannes-Selenka-Platz (HBK)

Am gestrigen Abend liefen rund 10-15 Nazis durchs Westliche Ringgebiet von Braunschweig und versuchten dort eine Drohkulisse aufzubauen, indem sie Anwohner*innen anpöbelten, Stolpersteine beklebten und vor Geschäften posierten, die von migrantisch gelesenen Personen geführt werden. Zum wiederholten Male diente dabei die Wohnung des Nazis Sascha Schulz am Frankfurter Platz als Ausgangspunkt ihrer Aktionen.
Diese Einschüchterungsversuche der Nazis stehen im Zusammenhang mit einer Kundgebung von NPD und Die Rechte am Vormittag in der Innenstadt, bei der in Redebeiträgen einzelne Personen öffentlich mit Namen genannt und weitere Drohungen bzw. Übergriffe angekündigt wurden.

Dass dies alles unter den Augen der Polizei geschieht, überrascht uns nicht und passt in das Gesamtbild, das die Sicherheitsbehörden und die Justiz hier und anderswo seit Jahren abgeben.
Darum muss es weiterhin und immer wieder darum gehen, die Raumnahmestrategie der Nazis zu durchkreuzen und den antifaschistischen Selbstschutz aufzubauen. Wir sagen: Keine Stadt, kein Viertel, kein Platz den Nazis!

Schnappt eure Friends und Genoss*innen, packt euren Mund-Nasen-Schutz ein und kommt um 17 Uhr zur Spontandemo auf den Johannes-Selenka-Platz (HBK), um gemeinsam ein Zeichen zu setzen. Denn: Es reicht! Das WRG bleibt antifaschistisch!

Gegen den Landesparteitag der AfD in Braunschweig am 12. September 2020!

Better Safe Than Sorry: Gemeinsam gegen den Landesparteitag der AfD in Braunschweig am 12. September 2020!
Schnappt euch eure Friends, packt die besten Masken ein (gegen tödliche Viren sowie bohrende Blicke) und schließt euch den antifaschistischen Aktionen auf der Straße an!

▶ 8 Uhr: Blockaden und Proteste rund um die Millenium-Halle
▶ Im Anschluss: antifaschistische Bündnis-Demo mit linksradikalem Block in die Innenstadt

Mehr Infos zu den geplanten Protesten unter www.buendnisgegenrechts.net sowie unter noafdbs.noblogs.org

Sechs Monate nach dem 19. Februar: Erinnerung – Gerechtigkeit – Aufklärung – Konsequenzen!

Aufruf zur bundesweiten Demonstration und Kundgebung in Hanau
Samstag, 22. August 2020 / 13 Uhr Kesselstadt > 14 Uhr Freiheitsplatz

“Wir haben uns ein Versprechen gegeben: Nie zu vergessen und nie zu vergeben, solange nicht endlich Konsequenzen gezogen werden und es Gerechtigkeit gibt, solange werden wir nicht aufhören zu kämpfen” (Initiative 19.Februar)
Sechs Monate nach dem rechtsterroristischen Anschlag in Hanau fordern Betroffene Gerechtigkeit, Aufklärung und Konsequenzen:

“Das ist unsere Form der Verarbeitung, unsere Form der Wut, unser Kampf um Würde, die uns Behörden, Parteien und Rassist:innen geraubt wird. Dafür zu sorgen, dass alle, die versagt haben, zur Rechenschaft gezogen werden!” (Newroz Duman, Mitbegründerin der Initiative)

Unsere Solidarität gilt den Angehörigen. An diesem Samstag alle nach Hanau!

Solidarität mit den Betroffenen rechter Gewalt!

Als Antwort auf den faschistischen und queerfeindlichen Übergriff auf eine Person der Falken Braunschweig im Nachgang eines Prozesses gegen Nazis, fanden sich heute in Braunschweig rund 80 Antifaschist*innen spontan zu einer Kundgebung zusammen.
In mehreren Redebeiträgen wurden die rechten Angriffe und die gesellschaftlichen Zustände, welche diese ermöglichen, kritisiert. Unsere gemeinsame Antwort darauf ist klar: praktische Solidarität und antifaschistische Organisierung!

Im Anschluss drehte eine Spontandemonstration noch eine erfolgreiche Runde durch die Innenstadt. Währenddessen machten die handvoll anwesenden Cops das, was sie im besten Fall maximal tun sollten: den Verkehr regeln und planlos in der Gegend rumschauen.
Danke an alle anwesenden Genoss*innen!